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Was haben wir 2020 erreicht?

Für unsere Genossenschaft geht ein weiteres spannendes Jahr zu Ende. Mit dem Bau unserer drei neuen Gewächshäuser diesen Herbst wurde das mittelfristige Ziel des Biotops erreicht! Jetzt haben wir eine Gärtnerei, von der Gemeinschaft getragen und groß genug, um unsere 450 GenossInnen das ganze Jahr mit regionalem, hochwertigem und nachhaltig erzeugtem Gemüse zu versorgen. Dabei sind wir unabhängig und können nach unseren eigenen Prinzipien wirtschaften. Im Einklang mit Mensch, Natur und Umwelt.

Das Jahr hat uns auch gezeigt, wie wichtig gemeinschaftsgetragene und regionale Strukturen sind. Sie können resilient sein und uns durch schwierige Zeiten bringen. Für uns ist klar, dass die Zukunft weitere Strukturen dieser Art braucht und kreative, neue Konzepte und Lösungen dringend benötigt werden.

Welches größere Projekt wir als nächstes in Angriff nehmen, möchten wir mit unseren GenossInnen gemeinsam entscheiden. Hierfür starten wir diesen Winter den gemeinsamen Biotop-Visionsprozess. Wir möchten herausfinden, wie unsere Mitglieder das Biotop wahrnehmen und welches Potential sie in unserer Genossenschaft sehen. Daraus sollen dann konkrete Ansätze für eine Weiterentwicklung herausgearbeitet werden. Wir sind gespannt!

Was haben wir dieses Jahr konkret erreicht? weiterlesen…

Die neuen Häuser stehen!

…und diese Leistung war nur als Gemeinschaft möglich! Da zeigt sich, was GenossInnen-Power alles bewirken kann.

Mit der Finanzierung hat es angefangen: In Rekordzeit wurden von unseren GenossInnen über 70.000 Euro in Form von Genossenschaftsanteilen für die Häuser zur Verfügung gestellt. Auch beim Aufbau haben dann zahlreiche Mitglieder mit angepackt und sich selbst von Sonntagsarbeit oder ungemütlichem, nasskaltem Wetter nicht abschrecken lassen. So konnten wir 3 neue Gewächshäuser für das Biotop während laufendem Gärtnereibetrieb aufbauen, ohne dass das GärterInnen-Team mitanpacken musste. weiterlesen…

Neues aus der Gärtnerei

Nach einem kalten Frühjahr hält der Sommer langsam Einzug im Isartal. Und das sieht man – die Gärtnerei wird grüner und grüner. In den letzten Wochen war das Wetter sehr „wüchsig“, das bedeutet Temperaturen und Niederschlag sind für das Wachstum der Pflanzen optimal.

Unsere Ernteanteile werden ab jetzt mit jeder Woche abwechslungsreicher. Denn mit dem Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft lässt sich sogar im Alpenvorland auf knapp 700 m eine große Vielfalt an Gemüse anbauen.  Im Schnitt haben wir 7 Kulturen im Anteil. Darunter sind aktuell Tomaten, Gurken, Bohnen, Schnittlauch, Zucchini, Zwiebeln, Mangold, Rote Bete, Karotten, diverse Salate, Fenchel,… . Gegen Spätsommer / Herbst kommen noch Zuckermais, Wirsing, Spitzkraut, Blaukraut, Weißkraut, Grünkohl, Palmkohl, Radicchio, Zuckerhut, Lagerkohlrabi, Kartoffeln, Sellerie, Kürbisse, Gelbe Bete, Kohlrabi und Lauch hinzu. weiterlesen…

Unsere vielfältige Tierwelt

Es regt sich was am Acker! Nicht nur die Gemüsepflanzen recken sich empor, sondern auch unser Nachwuchs in den Nistkästen, wenn wieder Futter angeflogen wird. Meisen sind stete Gäste in der Linde und das Gezeter der Jungen früh im Jahr und weithin zu hören. Wir sehen und hören auch Elstern, Bachstelzen und Spechte, wissen allerdings nicht, wo sie brüten. Die Linde ist inzwischen  wieder stark belaubt und bietet ideale Verstecke. Das Ringeltaubenpaar hat sicher selbst ein Nest gebaut oder das von letztem Jahr genutzt und aufgestockt. weiterlesen…