FAQ

Hier findest du häufig gestellte Fragen und ihre Antworten. Du hast weitere Fragen? Kontaktiere uns hier.

Ernteanteil

Aus was besteht mein Ernteanteil und wie viel ist es?
  • Dein Ernteanteil besteht aus saisonal verfügbarem, pestizidfreiem Gemüse, angebaut in unserer Gärtnerei in Lenggries und von befreundeten Gärtnereien
  • Eine Auflistung unserer Kulturen findest du hier.
  • Wir packen auch krummes Gemüse in die Kiste. Für uns zählen Qualität und Geschmack, nicht das Aussehen.
  • Bedingt durch Witterungseinflüsse und dem, was zur aktuellen Saison zur Verfügung steht, kann sich manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger in den Gemüsekisten befinden.
Kann ich mir meinen Ernteanteil individuell zusammenstellen?
  • Ein individuelles Zusammenstellen der Kiste ist im Moment nicht möglich. Uns ist eine überschaubare Logistik wichtig, daher bekommen alle Mitglieder den gleichen und somit leichter planbaren Ernteanteil.
  • In den Verteilstationen gibt es „Tauschkisten“. Dort kann Gemüse gelegt werden, für welches man keine Verwendung hat. Im Gegenzug kann man sich dafür Gemüse herausnehmen, welches man lieber mag.
Nur Gemüse?
  • Wir fangen mit einer Gemüseversorgung an, da dieses zum jetzigen Zeitpunkt bereits über unseren eigenen Anbau verfügbar ist. Im Winter gibt es zusätzlich noch selbstgemachtes Sugo, Honig, Äpfel und Apfelsäfte.  Langfristig soll es auch möglich sein, zusätzlich Brot, Eier und ähnliches zu beziehen.
 Was gibt’s im Winter?

Im Folgenden eine Übersicht, was es in der Gärtnerei bereits jetzt schon im Winter gibt. Im Rahmen der Solidarischen Landwirtschaft ist es möglich und unser Ziel, die Vielfalt im Winter noch zu erhöhen.

  • Lagergemüse: Blaukraut, Weiskraut, Wirsing, Rote und Gelbe Bete, Karotten, Sellerie, Kürbisse, Wurzelpetersilie, Pastinaken, Kartoffeln
  • Frischgemüse: Feldsalat, Spinat, Endiviensalat, Grünkohl, Asiasalate, Postelein
  • Kräuter: Petersilie, Rucola
  • Ergänzt wird der „Winter-Ernteanteil“ noch durch während der Saison eingemachtes Sommergemüse, wie z.B. Tomatensugos, Äpfel und Apfelsäfte, sowie Honig.

Mitgliedschaft

Wo muss ich wohnen, um mitmachen zu können?
  • Das hängt davon ab, ob sich eine Verteilstation in deiner Nähe befindet, oder du dein Gemüse bei einer bestehenden Station abholen kannst. Bisher wird der Großraum Bad Tölz/Lenggries, Penzberg und Tutzing abgedeckt. Hier findest du eine Übersicht aller Stationen.
  • Interessenten, welche nicht im hier genannten Versorgungsgebiet wohnen, können uns hier kontaktieren. Wir werden versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden.

Hinweis: Wir sind immer auf der Suche nach engagierten Mitgliedern, die die Möglichkeit haben eine Verteilstation zu unterhalten. Eine Station kann zum Beispiel ein kleiner Kellerraum, eine Garage, ein Bioladen oder ähnliches sein. Wichtig ist nur, dass dieses witterungsgeschützt, einigermaßen kühl und öffentlich zugänglich ist, damit auch andere Mitglieder ihren Ernteanteil dort abholen können. Da sich die Kisten gut stapeln lassen sind 1,5 – 2 m² ausreichend. – Wer die Möglichkeit und die Lust hat eine Station zu organisieren der melde sich bitte hier. – Vielen Dank!

Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag?
  • Normaler Ernteanteil: 68,- Euro pro Monat. Der Ernteanteil reich für etwa 2 Personen.
  • Kleiner Ernteanteil: 46,- Euro. Der Anteil reicht in etwa für eine Person.
  • Großer Ernteanteil: 105,-Euro. Für Familien und Viel-Gemüse-Esser. Besteht aus einem Normalen + einem Single Ernteanteil.
  • Solidarisch finanzierte Mitgliedschaft: Ihr habt die Möglichkeit, freiwillig mehr als den Mindestbetrag zu leisten. Der sich daraus ergebende Überschuss bildet einen Topf, der es Menschen mit geringerem Einkommen (Studenten, Azubis, Sozialhilfeempfängern) ermöglicht, zu einem vergünstigten Beitrag Mitglied im Biotop zu werden und somit hochwertiges Bio-Gemüse und ein aktives Mitwirkungsrecht zu bekommen.

Anbau

Wie bauen wir an?
  • Unser Gemüse wird ohne Pestizide möglichst im Einklang mit natürlichen Kreisläufen angebaut. Zusätzlich legen wir besonders Wert auf die Förderung der Arten- und Nützlingsvielfalt auf unserer Fläche, den Erhalt und Aufbau der Bodenfruchtbarkeit und kümmern uns um den Aufbau der Humusschicht.
  • Wir sind noch nicht für ein Biosiegel zertifiziert. Die Planungen sind jedoch am Laufen und wir möchten spätestens ab dem Frühjahr 2020 Mitglied im Biolandverband sein.
Werden Samenfeste- oder Hybridsorten angebaut?
  • Aktuell werden im Biotop-eigenen Anbau 90% samenfeste Sorten verwendet. Möglich wird uns das dadurch, dass wir als Solidarische Landwirtschaft unser Gemüse nicht vermarkten und somit auch keinerlei Vermarktungsnormen erfüllen müssen. Uns ist es egal ob die Pastinake krumm, die Karotte zweibeinig oder die Zucchini etwas größer ist. Hauptsache die Innenqualität passt. Und da sind samenfeste Sorten ihren Hybrid-Verwandten oft – insbesondere in puncto Geschmack und wertvollen Inhaltstoffen – weit voraus.
  • Bei einigen Sorten wie Tomaten, Brokkoli oder Blumenkohl haben wir noch keine geeigneten samenfesten Sorten gefunden. Hier bauen wir Hybriden an und hoffen, bald umsteigen zu können.
  • Durch die Verwendung von samenfesten Sorten machen wir uns unabhängig von fragwürdigen Agrarkonzernen und  unterstützen aktiv die wichtige Arbeit von Züchtern wie z.B.  Bingenheimer Saatgut AG, Reinsaat und Dreschflegel.