Obst fürs Biotop! Eine Vision…

Im Rahmen des Biotop-Visionsprozess wurde neben vielen anderen spannenden Themen das Stichwort Obst mit Abstand am häufigsten genannt. Auch in vergangenen Mitgliederumfragen wurde oft der Wunsch nach eigenem Obst geäußert. Deswegen wird das Thema jetzt angepackt. Die Vision: Eine ganzjährige und eigenständige Versorgung des Biotops mit verschiedensten Obst- und Beerenarten, sowie daraus weiter verarbeiteten Produkten. Weiterlesen…

Der Biotop-Visionsprozess

Mit dem Bau unserer 3 neuen Gewächshäuser im Herbst 2020 haben wir ein mittelfristiges Ziel des Biotops erreicht: gemeinschaftlich können wir uns nun aus unserer eigenen Gärtnerei mit regionalem Biogemüse versorgen. Mittlerweile besteht unsere Genossenschaft bereits aus über 650 Menschen – und genau hier sehen wir ein großes Potential. Welche Visionen und Ziele wir im Biotop in Zukunft noch weiter verfolgen, soll mit den BiotoplerInenn gemeinsam entschieden werden. Weiterlesen…

Kräuter und essbare Blüten für Leib und Seele

Unsere liebe Katerina hat dieses Jahr ein neues Projekt in der Gärtnerei gestartet: den Anbau von essbaren Blüten und Kräutern. Dazu möchte sie euch noch ein wenig erzählen:

„Dass es in unserem Gemüse aus dem Isarwinkel mehr steckt, als „nur“ ein guter Geschmack, hat der ein oder andere vielleicht schon erkannt. Ich bin mir sicher – Es ist der liebevolle Umgang, der unser Gemüse vom Aussäen bzw. Einpflanzen bis zu Ernte begleitet.

Da ich diese wundervolle Energie in unserer Gärtnerei seit Anbeginn spüre, ist mir letztes Jahr die Idee gekommen, unsere Vielfalt um Kräuter und essbare Blumen zu erweitern. Weiterlesen…

Ein Kompost-Mulch-System im Biotop

Dieses Jahr läuft in der Gärtnerei ein größeres Experiment: Wir haben eine Testfläche mit ca. 1.000 qm sogenannten Kompost-Mulch-Beeten angelegt. Dazu wird eine rund 10cm dicke Schicht Kompost auf die Beete ausgebracht, die Wege dazwischen werden mit Hackschnitzeln bedeckt. Der Kompost wird nicht eingearbeitet, sondern dient als organische Mulchschicht. Ziel ist es komplett auf eine Bodenbearbeitung zu verzichten, denn durch den Kompost und die ständige Bodenbedeckung soll das Bodenleben so stark angeregt werden, dass es selbständig für einen lockeren Bodenaufbau und eine krümelige Bodenstruktur sorgt. In späteren Jahren werden dann wesentlich geringere Kompostmengen zugeführt, um nur noch den Entzug durch den Gemüseanbau auszugleichen. Die Methode stammt aus dem sogenannten biointensiven Anbau und wird bereits von einer Vielzahl von kleinstrukturierten Gemüsebaubetrieben erfolgreich betrieben. weiterlesen…

Der Boden – unser wertvollstes Kapital!

Der Boden ist unser wertvollstes Kapital! Daher schenken wir ihm viel Aufmerksamkeit und gehen möglichst sorgsam mit ihm um. Je gesünder und fruchtbarer der Boden, desto besser wächst und schmeckt unser Gemüse. Eine einfache Rechnung. Unser Boden hatte glücklicher Weise schon von Anfang an eine sehr gute Qualität. Der Humusgehalt ist hoch und die Nährstoffverteilung optimal. Aber durch den Gemüsebau beanspruchen wir den Boden und entziehen ihm das Jahr über z.B. wichtige Nährstoffe. Um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und weiter aufzubauen ist es wichtig, regelmäßig organisches Material zuzuführen. weiterlesen…